Von Aukstadvaris (Litauen) nach Riga (Lettland)...

Nach dem wunderschönen Tag in Aukstadvaris haben wir uns entschlossen, noch einen Tag anzuhängen, zumal die Wetterprognonse für Pfingstsamstag gut war. Den Morgen haben wir sportlich mit Joggen und Velo gestartet und haben doch tatsächlich beim Wendepunkt den Stein mit einem eisernen Krug (der ehemals ein Schatz war) gefunden. Doch die Batzeli waren schon alle weg L. Ermüdet haben Alessia und ich eine Schlafpause gemacht, während Marco und Gianluca unermüdlich waren. Mit dem Velo sind sie nochmals 4 km geradelt und für den 3-Gänger auf dem Grill die restl. Zutaten zu holen. Am Nachmittag sind wir zum Kuchen bei Nachbarn eingeladen gewesen... fast wie zu Hause! Der eisgekühlte eigene Wein der Kellerei Zimmermann aus DE war schnell gelehrt. Die Kinder haben in der Zwischenzeit auf dem Trampolin eine Show gelernt und sie uns nachher stolz vorgeführt (siehe Video Trampolinvorführung). Das über dem Feuer zubereitete Essen war extrem lecker, zumal darin Marco’s Herzblut und Schweiss  steckte. Beim Abendfischen waren wieder alle Fische satt und haben nicht mal an unserem Popkornköder geschnuppert. Ob Gianluca nach diesen 8 Wochen immer noch Fischer werden will...

 

Am nächsten Tag sind wir dann schnurstracks los und sind unsere 300 km abgefahren. Die anfangs etwas kurvige, und sich auflösende Strasse liess keine Langeweile zu, doch die Strassenbreite wurde gegen Zielende besser und schon um 15.00 h erreichten wir den neuen Campingplatz südlich von Riga. Der kleine Kanal anbei war nur mit einer dunkelbraunen Brühe gefüllt, doch ein Trampolin hat die fehlende Angelmöglichkeit ersetzt. Und schon bemerken wir die Helligkeit des Nordens. Im Sonnenschein konnte ich Abends um 21.15 h im Campingbett noch lesen. Scho nid schlächt, oder?

 

RIGA – ein neues Land, eine neue Stadt. Die Campingbesitzerin hat uns freundlicherweise die 2 km zur Bushaltestelle chauffriert. Die 35 Min. Busfahrt im kleinen Büssli kosteten uns stolze 2 Euro total!!

In Riga angekommen mussten wir uns zuerst mal orientieren. Da Katja dringend auf die Toilette musste, war dies nicht so einfach... Zuerst musste ein WC her! Zum Glück hat Alessia ein Schild entdeckt und uns hingeführt.

In einem Bücherladen besorgte ich mir dann eine Stadtkarte „Riga in one day“. Die Altstadt von Riga mit den vielfach renovierten Jugendstilbauten war beeindruckend. Extrem gepflegt und mit viel Charme. Ab und zu hatten sich die Architekten ein bisschen mit der Mischung von Alt und Modern etwas vertan; zum Glück aber selten. Nach 2 Stunden Stadtbesichtigung knurrte uns allen der Magen und wir machten uns auf, ein Restaurant zu suchen. Das war eigentlich nicht schwierig, da es praktisch an jeder Ecke eines hatte. Wir waren aber ein bisschen wählerisch und haben dann in einer Brauerei ein feines, einheimisches Restaurant gefunden. Das Essen war allerdings nicht der Hammer, dafür das Bier umso besser.

Raus aus dem Restaurant suchten wir eine Konditorei auf und besorgten uns ein feines Dessert. Hmmmh, waren diese Törtchen fein und sooo mastig. Katja mochte danach nichts mehr wissen von Stadtbesichtigung. Nach einem kleinen Abstecher in ein Shoppingcenter, wo sich Katja ein paar Klamotten in einem Nike-Outlet ergatterte, machten wir uns zurück auf den „Heimweg“. Nach 30 Minuten Busfahrt mussten wir dann noch 2 Kilometer zurück zu unserem Campingplatz laufen. Gianluca lief den ganzen Weg. Alessia durfte Papa auf die Schultern und so kamen wir wieder gut, aber erschöpft an. Die Kids, wer hätte es gedacht, hüpften danach noch über eine Stunde auf dem Trampolin herum. Woher die jeweils wieder die Energie finden, ist uns schleierhaft. Ich (Marco) machte mich dann auch noch auf, die Umgebung des Campingplatzes joggend zu erkunden. Ausser staubigen Schotterpisten fand ich aber nichts wirklich Sehenswertes. Ich (Katja) schüttelte über die Energie der übrigen Familienmitglieder nur den Kopf! Mein administrativer Teil kostete weniger Schweiss.

So, und jetzt schlafen die Kids und wir geniessen um 21.15 den Sonnenuntergang bei einem feinen Glas Rotwein. Morgen geht es dann weiter in Richtung Estland. Wir hoffen, dass wir an der Küste ein feines Plätzchen am Meer für die Übernachtung finden werden.

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Judith (Mittwoch, 27 Mai 2015 12:43)

    Wow, so interessant was ihr alles erlebt. Spannend eure Berichte zu lesen. Hut ab, ihr seid wirklich fleissige Schreiberlinge. Und die Trampolin Show ist ja allerliebst! Weiterhin viel Spass auf eurer Reise. Herzliche Grüsse Judith