Golf von Riga - Sandsteinskulpturen und romantischer Stellplatz

Frühmorgens machten wir uns von Kekava aus auf die Suche nach dem Meer. Nach fast 3 Wochen Landesinnere wollten wir endlich die Küste sehen. Das Wetter war nicht besonders gut, also gerade richtig zum Reisen. Nach ein paar Stunden Fahrt rochen wir das Meer, aber zu sehen war noch nichts. Wir packten eine Strasse, die weg von der Schnellstrasse in Richtung Meer führte. Ein paar Minuten später waren wir endlich am Meer. Nur leider war dies nicht so ein idyllisches Plätzchen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Es war ein verlotterter, alter, verlassener Campingplatz. Also nichts wie los und weg von da. Auf dem Rückweg zur Schnellstrasse machten wir kurz Halt bei einem kleinen Lädeli. Nein, diesmal gab es ein bisschen mehr, als nur ein Stück Brot und ein Bier. Die Auswahl war gross und wir konnten uns wieder für ein paar Tage eindecken.

Katja hat bei der Vorbereitung auf die Reise im Internet tolle Bilder eines Strandes in der Nähe von Tuja gesehen. Nach etwa 10 Kilometer Fahrt auf der Schnellstrasse packten wir wieder eine Strasse in Richtung Meer. Um bis ans Meer zu gelangen, mussten wir eine Parkgebühr bezahlen. Wir beschlossen, hier Mittag zu essen und bezahlten. Und am Meer fanden wir tatsächlich die tollen Sandsteinskulpturen vor. Was für ein herrlicher Anblick. Katja wollte eigentlich noch weiter nördlich fahren. Ich war der Meinung, die Nacht über an diesem Strand zu bleiben. Wir blieben... Der Parkwächter hat uns sogar ein Häuschen mit Dusche und WC aufgeschlossen. Die Kids und ich verbrachten den Nachmittag am Strand mit Sandburgbauen, Holzsuchen und einfach geniessen. Trotz des schlechten Wetters war es ein mega toller Platz zum Ausspannen. Und bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Katja's Kleider waren nicht so gut... ;-) Sie verbrachte den Nachmittag im Camper mit Lesen und Faulenzen. 

Endlich genügend Holz beisammen, ging es ans Einfeuern. Katja bereitete das Fleisch und die Beilagen vor. Gut ein Stunde später hatten wir ein super Nachtessen auf dem Teller. Nach dem Essen drückte dann sogar die Sonne durch die Wolken. Leider reichte es nur für einen halben Sonnenuntergang, da sich der Nebel über der Küste breit machte...  In den nächsten paar Wochen werden wir aber sicherlich noch auf unsere Meerkosten kommen.

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