Lahemaa Nationalpark erzählt von Alessia und Gianluca:
Alessia: Am Morgen sind wir Auto gefahren. Davor haben wir Frühstück gegessen. Es hat feines geschnittenes Brot gegeben mit Konfitüre und Butter.
Mega viel Bäume und Tiere haben wir beobachtet. Die Bäume wachsen in diesem Wald, wie es die Natur will. Wir haben kein einziges Tier gesehen – kein Einziges!!
Gianluca: Moll, wir haben Gugen (Käfer), Schmätterlinga, einen Hasen, ein riesiger Ameisenhaufen und einen Frosch (mini-klein) gesehen!
Dann haben wir einen Biber-Weg abgelaufen. Wir haben einen Biberstaudamm gesehen sowie angenagte Bäume.
Dann fuhren wir mit dem Auto weiter - anderswohin – es hatte dort eine grosse, riesengrosse Schaukel. Dann suchten wir einen Platz bei einem Fischerhäuschen und dort assen wir auch zu Mittag (vor den Häusern, dänk nicht drin!).
Danach sind wir auch auf die grösste Schaukel – die es gibt (Alessia). Plötzlich kamen mega viel Schüler und ich (Gianluca) wollte weg (obwohl die Lehrerin uns den Vortritt gewährte), doch die Schaukel stoppte nicht sofort.
Und dann sind wir wieder weitergefahren, bis wir endlich den Zeltplatz gefunden haben. Es ist eigentlich kein Wohnwagenplatz, nur für Zelte. Und ab an den Strand und wir haben meeeega lang gespielt:
Alessia: Wasserburg... Gianluca: nein!!! einen Wasserteich und wir haben kleine lustige Tiere gefangen und haben sie in unseren Teich getan. Dann haben wir grosse Brocken von Steinen in den Teich gefüllt – dass es wie vorher, bevor wir die Tiere gefangen haben, war. Dann hat Papa ein grosses Feuer gemacht. Würste und Härpfil haben wir gebraten. Danach gab es noch einen Spaziergang am Strand. In der Ferne haben wir einen riesen Dampfer gesehen resp. gehört. Und jetzt hocken wir noch ein bisschen vorna (draussen) – 21.00 h mit einem Sonnenstand noch weit über dem Horizont.
Ergänzung von Mama und Papa:
Wir haben heute den Lahemaa Nationalpark besichtigt. Zuerst besuchten wir einen Waldlehrpfad. Dieser war etwa 4.5 Kilometer lang und führte kreuz und quer durch einen wunderschönen, ursprünglichen Wald. Danach besuchten wir einen Bieber Weg. An diesem gab es diverse Bieberbauten zu bestaunen – nur leider keine Bieber.
Im kleinen Ort Altja konnten wir alte Fischerhäuser bewundern. Vor einem alten Fischerhaus am Strand assen wir dann zu Mittag. Von Altja fuhren wir dann an der Küste entlang über Vosu – Kasispea nach Pärispea, den nördlichsten Ort Estlands. An der Landzunge Purekkari neem fanden wir einen kostenlosen Campingplatz. Mit ein bisschen Nachhelfen (Äste auf die Seite ziehen) konnten wir unser Camper mit Sicht auf’s Meer nahe einer Feuerstelle abstellen – wunderschöner Platz am „Ende der Welt“.

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Gotti (Samstag, 30 Mai 2015 11:47)
Meeeega cooli gschichtjini, aber der gianluca und z'alesdia tient doch ni hochtisch redu? Oder chännuntsch nimme wallisertisch, isch nämli an meeeeega coooli sprach
Syle (Samstag, 30 Mai 2015 23:17)
Hallo Häme! Das erste Etappenziel ist geschafft...coole Reiseberichte und Fotos! Freue mich immer auf Nachschub... Wenn ich die coolen Bilder von Estland sehe, fuxt es mich, dass ich nie dort war... Hatte mal eine "halbe Verwandte" von dort... Die Großmutter von Ivo stammte aus Tallin und wollte uns immer in ihre Heimat mitnehmen...
Gotti Angelika und Domi (Sonntag, 31 Mai 2015 11:14)
So schöni Fotene u spannendi Texte! De Domi und ich lueged immer gespannt uf euen Blog. Es gseht us, als würdeds ihr i volle Züüg gnüsse und ihr händ ja so recht.
Wünsched eu na ganz viel wiiteri unvergässlichi und einzigartige Moment!
Ganz liebi Grüess
Gotti Angelika und Domi