Die Kälte treibt uns schneller als gedacht nordwärts...

02.06.2015 - Fahrt von Lepäinen nach Siipyy

In Lepäinen (wilder Standplatz) konnten wir nicht länger bleiben. Wir mussten uns auf den Weg machen, um mal wieder Frischwasser auftanken, sowie unsere Toilette leeren zu können. 

Die Fahrt konnten wir bei schönem Wetter mit viel Wind geniessen. Zum Glück hat unser Fiat Ducato eine gute Heizung... Das Aussenthermometer stieg nie über 12 Grad. Auch zum Fahren war es nicht einfach. Hat unser riesen Ding doch eine ziemlich grosse Angriffsfläche für den Wind.

Auf der Fahrt entschieden wir uns einen Abstecher auf ein paar Inseln zu machen. Diese konnte man sehr gut befahren, da sie mit Dämmen und Brücken gut erschlossen sind. Immer wieder bot es uns herrliche Blicke auf's Meer.

In Reposaari wollten wir schon mal schauen, ob es was für Die Nacht sein könnte. Der Campingplatz gefiel uns aber überhaupt nicht. So fuhren wir weiter bis zum Leuchtturm am Ende der Strasse im Dorf und siehe da, ein modernes, sehr appetitliches Restaurant hatte es an diesem schönen Aussichtspunkt. Wir beschlossen hier Mittag zu essen. Im Restaurant war zudem ein Fischladen mit eigener Räucherei angesiedelt. Das Essen - Fisch, Fisch, Fisch. War hervorragend. Im Fischladen kauften wir dann noch 1/2 Kilo filetierten Barsch sowie 600 Gr. im Pfeffermantel geräucherten Lachs. 

Dann ging die Fahrt weiter. Das Wetter wurde schlechter und der Wind nahm zu. In Siipyy fanden wir einen ganz netten Campingplatz direkt am Meer. Eine nette, junge Finnin zeigte uns den ganzen Platz und klärte auch für uns ab, ob wir Fischen dürfen. Gut eingepackt - denn der Wind war bissig kalt - ging es dann auf Nachtessensjagt. Hmm, entweder hat es in diesen finnischen Gewässern keine Fische oder unsere Angelkünste sind noch nicht gut genug ausgeprägt... Kein einziger Fisch knabbert an unserem Köder. Gianluca meinte, wir hätten den falschen Köder. Er machte sich auf die Suche nach Regenwürmer - auch erfolglos. Zum Glück hatten wir Fisch eingekauft und so konnte ich trotzdem feine Barschfilet über dem Feuer braten.


03.06.2015 - Fahrt von Siipyy nach Kokkola

In der Nacht auf den Mittwoch (03.06.) regnete es wie aus Kübeln. Der Regen peitschte an unser Wohnmobil, dass der Schlaf immer wieder abrupt unterbrochen wurde... Obwohl uns die nette Finnin für den Mittwoch ein Ruderboot zum Fischen in Aussicht gestellt hat, beschlossen wir wegen der Kälte (nur noch 7 Grad) und dem Regen weiterzureisen. In Vaasa - unser Mittagsstop - gab es einen super schönen Aquapark. Sauna und Dampfbad waren ebenfalls vorhanden. Also rein und die Kälte vertreiben. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag beim sprudeln, saunieren, plantschen und die Rutschbahnen runter zu sausen. Herrlich :-)!!!!


Übrigens Vaasa:

Nicht zu verwechseln mit Wasa in Schweden. Der Name kommt aber trotzdem vom Schwedischen König Wasa (Karl IX.). Dieser gründete die Stadt 1606. Die Stadt hat sich selbst das Prädikat der sonnigsten Stadt Finnlands gegeben. Die ganze Stadt brannte 1852 vollständig bis auf 2 Häuser ab und wurde daraufhin verlegt. Danach kam der Aufschwung, nicht zuletzt durch den Bau der Eisenbahn. 1918 - nach der finnischen Unabhängigkeitserklärung - war Vaasa sogar für 10 Wochen die Finnische Hauptstadt. Ein viertel der Stadtbewohner ist immer noch Schwedisch sprechend. 


Im späteren Nachmittag machten wir uns wieder gut aufgewärmt auf den Weg, unser Nachtplatz zu suchen. Über wunderbare Strassen kamen wir in die Nähe von Kokkola und da passierte es:

> am 03.06. um 18.20 sahen wir unseren ersten Elch.

Papa fuhr fast von der Strasse und das Gekreische im Wohnmobil erschreckt die Elchkuh, die mit grossen Schritten wieder im Wald verschwand. In Kokkola angekommen erkundeten wir die Campingplatzumgebung mit dem Trotti. Die Kids konnten sich endlich auf einem schönen Spielplatz mit Piratenschiff austoben. Nach einem feinen Nachtessen waren die Kids um 22 Uhr endlich im Bett. Kurz darauf auch die total "kaputten" Eltern...

02.06.2015 - Fahrt von Lepäinen nach Siipyy

In Lepäinen (wilder Standplatz) konnten wir nicht länger bleiben. Wir mussten uns auf den Weg machen, um mal wieder Frischwasser auftanken, sowie unsere Toilette leeren zu können. 

Die Fahrt konnten wir bei schönem Wetter mit viel Wind geniessen. Zum Glück hat unser Fiat Ducato eine gute Heizung... Das Aussenthermometer stieg nie über 12 Grad. Auch zum Fahren war es nicht einfach. Hat unser riesen Ding doch eine ziemlich grosse Angriffsfläche für den Wind.

Auf der Fahrt entschieden wir uns einen Abstecher auf ein paar Inseln zu machen. Diese konnte man sehr gut befahren, da sie mit Dämmen und Brücken gut erschlossen sind. Immer wieder bot es uns herrliche Blicke auf's Meer.

In Reposaari wollten wir schon mal schauen, ob es was für Die Nacht sein könnte. Der Campingplatz gefiel uns aber überhaupt nicht. So fuhren wir weiter bis zum Leuchtturm am Ende der Strasse im Dorf und siehe da, ein modernes, sehr appetitliches Restaurant hatte es an diesem schönen Aussichtspunkt. Wir beschlossen hier Mittag zu essen. Im Restaurant war zudem ein Fischladen mit eigener Räucherei angesiedelt. Das Essen - Fisch, Fisch, Fisch. War hervorragend. Im Fischladen kauften wir dann noch 1/2 Kilo filetierten Barsch sowie 600 Gr. im Pfeffermantel geräucherten Lachs. 

Dann ging die Fahrt weiter. Das Wetter wurde schlechter und der Wind nahm zu. In Siipyy fanden wir einen ganz netten Campingplatz direkt am Meer. Eine nette, junge Finnin zeigte uns den ganzen Platz und klärte auch für uns ab, ob wir Fischen dürfen. Gut eingepackt - denn der Wind war bissig kalt - ging es dann auf Nachtessensjagt. Hmm, entweder hat es in diesen finnischen Gewässern keine Fische oder unsere Angelkünste sind noch nicht gut genug ausgeprägt... Kein einziger Fisch knabbert an unserem Köder. Gianluca meinte, wir hätten den falschen Köder. Er machte sich auf die Suche nach Regenwürmer - auch erfolglos. Zum Glück hatten wir Fisch eingekauft und so konnte ich trotzdem feine Barschfilet über dem Feuer braten.


03.06.2015 - Fahrt von Siipyy nach Kokkola

In der Nacht auf den Mittwoch (03.06.) regnete es wie aus Kübeln. Der Regen peitschte an unser Wohnmobil, dass der Schlaf immer wieder abrupt unterbrochen wurde... Obwohl uns die nette Finnin für den Mittwoch ein Ruderboot zum Fischen in Aussicht gestellt hat, beschlossen wir wegen der Kälte (nur noch 7 Grad) und dem Regen weiterzureisen. In Vaasa - unser Mittagsstop - gab es einen super schönen Aquapark. Sauna und Dampfbad waren ebenfalls vorhanden. Also rein und die Kälte vertreiben. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag beim sprudeln, saunieren, plantschen und die Rutschbahnen runter zu sausen. Herrlich :-)!!!!


Übrigens Vaasa:

Nicht zu verwechseln mit Wasa in Schweden. Der Name kommt aber trotzdem vom Schwedischen König Wasa (Karl IX.). Dieser gründete die Stadt 1606. Die Stadt hat sich selbst das Prädikat der sonnigsten Stadt Finnlands gegeben. Die ganze Stadt brannte 1852 vollständig bis auf 2 Häuser ab und wurde daraufhin verlegt. Danach kam der Aufschwung, nicht zuletzt durch den Bau der Eisenbahn. 1918 - nach der finnischen Unabhängigkeitserklärung - war Vaasa sogar für 10 Wochen die Finnische Hauptstadt. Ein viertel der Stadtbewohner ist immer noch Schwedisch sprechend. 


Im späteren Nachmittag machten wir uns wieder gut aufgewärmt auf den Weg, unser Nachtplatz zu suchen. Über wunderbare Strassen kamen wir in die Nähe von Kokkola und da passierte es:

> am 03.06. um 18.20 sahen wir unseren ersten Elch.

Papa fuhr fast von der Strasse und das Gekreische im Wohnmobil erschreckt die Elchkuh, die mit grossen Schritten wieder im Wald verschwand. In Kokkola angekommen erkundeten wir die Campingplatzumgebung mit dem Trotti. Die Kids konnten sich endlich auf einem schönen Spielplatz mit Piratenschiff austoben. Nach einem feinen Nachtessen waren die Kids um 22 Uhr endlich im Bett. Kurz darauf auch die total "kaputten" Eltern...

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