Endlich biss der Fisch...

11.6.15 Reise mit Besuch von  Gammelstads, Lulea und Suche nach einem Traumplatz

Ja, jetzt wissen wir, was passiert ist...

Wir sind nach dem Aufstehen raus und haben gesehen, dass wir den Camper etwas ungünstig gestellt hatten – die andere Seite des Platzes hat den Sonnenaufgang um 1.30 h gesehen und das direkt am Strand. Für morgen Abend machen wir es besser, nehmen wir uns vor. Wir sind los mit frisch gefüllten Bäuchen und dem Wassertank. Eine kurze Rast machten wir bei einem ehemaligen „Dorf mit Kirche“ aus 424 Häuschen, die alle tupfgleich aussahen. Diese dienten einzig für den Aufenthalt während den seltenen Mess- und Markbesuchen für die weitgereisten Einheimischen, für die sich eine Heimfahrt mit Ross und Wagen nicht lohnte – wie zu Michels Zeiten.

In Lulea wollte sich unsere Männerschaft die Kopfpracht scheren lassen, doch trotz den vielen Coiffeurgeschäften waren alle ausgebucht oder hatten eine lange Schlange. Also, wird die Haarpracht noch etwas länger länger...

Auf der Suche nach einem schönen Platz war diesmal etwas Geduld angebracht... wir gerieten uns fast in die Haare (um beim Thema zu bleiben) und ausdauernd wie Marco ist, gab er nicht auf und wir trafen endlich nach einer 3km langen Gravelroad auf einen herrlichen Campingplatz. Und hier hatten wir alles  - Fische, Meer, Sonne (inkl. Sonnenaufgang über dem Meer um 1.45 (siehe Fotos)) und fast noch das Wichtigste: Nicht 100 Campingwagen side-by-side.

Sodeli, jetzt um 23.30 h fallen uns die Augen zu. Aber der Wecker ist gestellt.

 

12.6.15 Fischcamp

1.35 h Prompt der Wecker wirft mich fast aus 1.5m Höhe – Sonnenaufgang. Marco streift sich in aller Eile die dicksten Kleider über und kommt mit – herrlichen Bildern - zurück! Es hat sich gelohnt.

Als wir uns am Morgen aus dem Bett erhoben, riefen die Fische schon von weitem (oder war das Gianluca: Wann gehen wir fischen?). Also, der Morgen war für diese Tiere reserviert. Und das Glück war uns hold, obschon wir nicht die Menge Glück wie sonst brauchten, denn die Fischzucht war weitherum bekannt für den fantastischen Saibling. Jedenfalls genügte es, dass wir 2 tolle Fische auf dem Grill bestaunen und auch geniessen konnten. Es war so viel, dass Katja auch noch nachts vom Fischessen geträumt hat. Denn, da Gianluca noch nicht genug hatte, fingen wir am Abend noch eine kleinen Salmon von 800 g, der direkt im Frigor landete. Da musste wohl noch ein 2. her, damit ja alle genug bekommen.

 

13.6.15 Morgenfischen, Haareschneiden und Wildcamping

Und so sollte es sein: 8.00 h, Fischen ist angesagt. Wir haben uns 1 ½ Std. damit abgemüht, denn Köder immer genau an die Stellen zu werfen, wo der Fisch gesprungen ist (Katja hatte 2 fleissige, und teils auch laute Helfer). Aber nichts L. Beim der Abfahrt meinte der Besitzer so trocken, dass am Morgen die Fische gar nicht beissen. Super. Wenn er das nur früher gesagt hätte. Doch G. war trotzdem happy – bis zum nächsten Mal (d.h. wenn der See/das Meer wieder in der Nähe ist, was am Abend schon wieder der Fall war).

In Skelleftea haben wir uns entschlossen, einen Halt einzulegen. Jetzt musste die tolle Haarpracht weg. Nach dem 10. Laden (etwas übertrieben) fanden wir eine junge Dame, die in 1 Std. Zeit hatte, die Männer zu stylen. Das war gerade ideal für die Mittagspause. Nach der Schaf- äh Herrenschur mit tollen Gelformationen gings weiter Richtung Süden. Nach wieder etwas längerer Suche fanden wir einen Platz im Wald (100 m vom Meer entfernt). Es war nur 1 Camper da, eine Feuerstelle mit Holz, WC usw., alles Notwendige da. Und endlich kam Katja zu Zug, die Feuerstelle sowie die Männergrillfunktion einzunehmen. Es war nichts verkohlt und ehrlich, mir hat es fantastisch geschmeckt ;-). Ergänzung Marco: Es war super, mmmmhhh; Katja hat die Grillprüfung bestanden J!!

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Kommentare: 1
  • #1

    Syle (Sonntag, 14 Juni 2015 22:24)

    Jetzt chunts guet wenn ihr ambri göhnd...