Natur pur am Asnen See...

23.06.2015 – Fahrt nach Getnö Gard am Asnen See

Heute weckte uns mal wieder die Sonne. Den Vormittag verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein noch in Karlskrona. Die Kids auf dem Spielplatz, Mama neben dem Camper mit dem Compi und Papa mit Aufräumen und einfach Sonne geniessen...

Kurz vor Mittag, die ersten Wolken zogen schon auf, machten wir uns auf den Weg. Als erstes mussten wir unsere Vorräte wieder auffüllen. Nach kurzen Abstimmungsproblemen zwischen Fahrer und Co-Pilot war der Kühlschrank wieder gefüllt und im „Schaft“ hatte es auch wieder ein gutes Fläschchen Wein für einen gemütlichen Abend.

Katja gab im Navi eine Räucherei am Asnen See ein. Dort wollten wir uns noch feinen geräucherten Fisch aus der Gegend besorgen. Nach einem Abstecher zu einem kleinen See, wo wir zu Mittag assen, kamen wir zügig in Richtung Asnen See voran. Auf der Fahrt schrie Katja plötzlich lauthals los, Papa und die Kids verstanden nichts. Nach 2x Luft holen konnte Mama sagen, dass sie 2 Elche gesehen hätte. Papa ging auf die Bremse und wendete das WoMo kurzerhand mitten auf der Strasse. Und tatsächlich, es gibt sie doch... Das Vergnügen war aber nur von ganz kurzer Dauer und auf dem Foto sieht man nur noch das Hinterteil einer davon rennenden Elchkuh.  Bald danach verkündete das Navi „Sie haben Ihr Ziel erreicht“... Aber wo ist die Räucherei? Kurzer Check im Internet, ja die müsste hier sein. Wir fanden allerdings auch einen Artikel, der über einen Grossbrand in einer Räucherei hier in der Gegend berichtete. Oh...!! Wir finden aber auch eine Adresse in Facebook und fahren noch ein bisschen weiter. Und da war sie, gefunden! Wir deckten uns mit feinem, auf traditionelle Art geräucherten Lachs und Makrelen ein. Im Angebot gab es auch geräuchertes Elch-Fleisch, davon kauften wir ebenfalls einen „Totz“, das müssen wir ja probieren!

So und jetzt ging es weiter auf den Naturcampingplatz von Getnö Gard. Katja steuerte uns mit Hilfe des Navi über Schotterstrassen zum Platz. Es regnete immer noch wie aus Kübeln. Das Gelände ist sehr weitläufig und per Wohnmobil war es mühsam ein schönes Plätzchen zu finden. Also machte sich Papa zu Fuss auf die Erkundung des Geländes. Im hintersten Teil fanden wir ein super schönes Plätzchen mit wunderbarer Sicht auf den See. Der Abend war mega gemütlich. Wir genossen wieder ein feines Raclette und machten ein paar Spiele. Und plötzlich wurde es rot am Horizont. Wow, was für ein Tagesabschluss. Der Himmel brannte, wunderschön!

 

24.06.2015 – Natur pur am Asnen See

Der Himmel ist mit Wolken überzogen, aber trocken. Wir beschlossen, einen 5 Kilometer langen Naturpfad abzuwandern. Durch dichten Wald folgten wir der Beschilderung. Und plötzlich hatte es keine Wegmarkierung mehr. Wo geht es weiter? Wir bestiegen einen Hochsitz, beobachteten die Umgebung und hielten nach dem Weg Ausschau, nichts... Also wieder zurück. Dann ging es kreuz und quer durch den Wald. Wir folgten sämtlichen Markierungen, die wir fanden. Mal Blau, dann Gelb und zum Schluss Rot. Nach gut einer Stunde wandern fragte Gianluca: „Papa, wie lang geits no? „Nö öpe ä Halbstund“ meinte Papa und Gianluca erwiderte „das isch aber no lang“! Nach 15 Minuten wiederholte sich das Frage-Antwortspiel und wieder 15 Minuten später wieder dasselbe – der Running-Gag des Tages war geboren... Mussten wir lachen!

Nach fast 2 ½ Stunden fanden wir dann wieder aus dem Wald heraus. Der Schrittzähler des iPhone’s meinte, dass wir ca. 7 km durch den Wald marschiert waren.

Danach machten wir vor unserem WoMo ein schönes Feuer und der Reiskoch mit „Rüebli und Fleisch“ wurde über dem Feuer gekocht. War das fein!

Nach der Mittagspause mit 4 Runden Angry Birds ging es wieder nach draussen. Papa baute mit den Kids eine tolle Hütte am Strand. Mama verabschiedete sich und blieb an der Wärme und gönnte sich ein paar Stunden Buchlesen unter der Bettdecke.

Papa schaute immer wieder für Holznachschub und zerkleinerte dieses mit dem super Beil, das er sich als Souvenir aus Schweden gekauft hatte. Das Spezial-Outdoor-Beil mit 20 jähriger Garantie funktioniert super, Papa hatte seine helle Freude daran J!

Mama bereitete dann die Grilladen und Beilagen vor und Papa „schmiss“ das Ganze auf den Grill. Nach über 6 Wochen sind wir ein richtig gut eingespieltes Team geworden, das geht wie am Schnürchen... Mmmmhhh, war das Essen fein!

Nach dem Essen fragte Gianluca wieder: „Papa, wie lang geits no?“ P: „no öpe ä Halbstund“ G: „das isch aber no lang“. Nur diesmal wollte er wissen, wie lange es noch geht, bis er ins Bett darf... Kurz darauf war Ruhe im WoMo und Mama und Papa spielten noch ein paar Runden Rush-Hour, bevor wir ebenfalls totmüde unter die Bettdecke krochen...

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