27.6.15 Blu Planet – Dänemark
Morgen in der Frühe um 7.00 h läutet der Wecker. Heute planen wir ja die Weiterreise nach Dänemark und noch die Überraschung! Aber Gianluca ist sehr schlecht aufgewacht, da er noch sehr müde war. Da nützte auch die Vorfreude auf die Überraschung nichts. Doch sobald wir das Frühstück gegessen hatten und die Weiterreise mit 2 weiteren Chasperli-Geschichten gestartet hatten, wurde auch die Laune besser. Wie geplant, schafften wir es um 9.30 auf die Fähre von Helsingborg SE nach Helsingor DK. Wir machten einen kurzen Abstecher in die Parfümabteilung und blieben da hängen, bis... hei da ist ja schon Dänemark. Nach nur 20-30 Minuten hetzten wir zum WoMo zurück, damit wir der ganzen Kolonne die Ausfahrt nicht versperrten. Und schnell ging’s weiter nach Kopenhagen Süd zum Blu Planet Aquarium. Und als unser Junge endlich sah, was das Ziel war – da strahlten 2 Augen!!! Es war ein Riesenerlebnis für die ganze Familie. Das grösste, europäsische Aquarium war in 4 Teile eingeteilt: Kaltwassermeere, die Flüsse von Afrika, Regenwald und als Highlight: Der Ozean mit dem Korallenriff. Ganze 4 Stunden durften wir den Fischen zuschauen, bis endlich auch der letzte und hinterste der Familie mit der Weiterfahrt einverstanden war. Leider fanden wir in Kopenhagen selber keinen geeigneten Platz, so dass wir die Stadt zum 3. Mal durchquerten und uns schlussendlich mit dem City Camping im Industriegebiet (päääähhh) zufrieden gaben. Zum Schlafen reichte es.
28.6.15 Kopenhagen
Den offiziellen Bus ins Zentrum um 8.45 h verpassten wir leider, da wir uns nicht stressen wollten – schliesslich haben wir ja Ferien. So machten wir uns auf die Beine und fanden einen Bus, der uns in die City brachte. Der Himmel war wie immer wolkenvergangen, so mussten wir wenigstens beim Ablaufen der Routen nicht schwitzen... ;-) Wir liefen eine vorgeschlagene Route durch die sonntäglichen und fast leeren Strassen bis uns um 12.00 h ein Spielplatz zur Mittagspause lockte. Am Nachmittag suchten wir „fast“ vergeblich eine gemütliche Konditorei. Am Morgen liefen uns die Süssigkeiten fast nach und als wir dann wirklich einkehren wollten, waren sie verschwunden. Was ist wohl passiert? Da kam natürlich wieder Gianlucas obligatorische Frage: Wie lang geits no?
Nach einem Apéro im Hard Rock Café fanden wir eine Bäckerei mit doch vielen Schlemmereien. Da die Bäuche anschliessend gefüllt waren, reizte Katja das von Marco im iPhone nachgeschlagene Restaurant nicht mehr besonders. Nach einigen Diskussionen willigte Marco ein, ein einfaches Burgerrest. zu besuchen. Leider wurde er kulinarisch enttäuscht, wobei ich mit meinem Smörrebröt bestens bedient war. Zu Hause angekommen fielen wir nacheinander ins Bett. Wenn z’Natel richtig angezeigt hat, waren es sage und schreibe 16 km, die wir abgelaufen sind...
29.6.15 Nachbartreffen in der Ferne, Weiterfahrt nach Billund
Und schon wieder war für heute eine Besonderheit geplant: Wir treffen unsere Nachbarn Annette mit Amalie und Philine um 10.00 h beim Gefionsspringbrunnen. Jakob musste geschäftlich nach Kopenhagen und nahm die Familie kurzerhand mit. Da er aus Dänemark kommt, besuchte seine Familie übers Wochenende Verwandte in Schweden und überraschte auch uns mit einem Kurzbesuch. Die Freude war von beiden Seiten gross, als das Treffen tatsächlich klappte. Mit 10 Min. Verspätung trafen wir uns an einem grossen Park. Die Kinder nutzten die Parkflächen und machten gemeinsam die Gegend unsicher. Man merkte es G. und A. an, dass es lange her war, dass sie mit Gleichaltrigen spielten. Wir Erwachsenen tauschten Neuigkeiten aus und mussten einzig darauf achten, dass nicht eines der Kinder ins Wasser oder vom Gebüsch fiel. Um 12.00 h schauten wir uns die Wachablösung bei der Amalienborg an. Und exakt bei dieser Zeremonie verzogen sich die Wolken und die Sonne liess sich endlich blicken. Es wurde uns ganz warm ums Herz. Den anschliessenden Hunger stillte uns dank eines Tipps von Annette in einer smarten Konditorei ein feines Sandwich, natürlich abgerundet mit Kaffee und Kuchen. Und schon war es an der Zeit, wieder Abschied zu nehmen. Wir wollten noch nach Billund, was uns eine 3stündige Weiterfahrt bescherte. Morgen schon ist der lang ersehnte Besuch im Legoland da.
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