Cape Tribulation - Mission Beach (06.10. - 08.10.18)

Regenwald und Unterwasserwelten

 

Am Samstag nahmen wir die Reise in Richtung Süden in Angriff. Von Cape Tribulation aus ging es als erstes zur Mossman Gorge. Die Fahrt ging wieder über eine sehr kurvenreiche Strasse durch den Regenwald. In Mossman angelangt machten wir zuerst bei einem Einkaufscenter Halt, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Nebst den üblichen Dingen wie Fleisch, Teigwaren, Brot und Getränken, kaufte ich mir nun „endlich“ auch ein Pre-Paid-Mobile Data-Abo. Für $ 30.- haben wir 12.5 Giga Datenvolumen erhalten, kein schlechtes Angebot und um die Berichte und Fotos hochzuladen, sollte es reichen ;-).

Nach einer kurzen Fahrt in ein Tal rein, kamen wir beim Visitor-Center der Mossman Gorge an. Bevor wir uns aufmachten, die Gorge (Taleinschnitt) zu erkunden, stärkten wir uns mit Brot, Käse und Würstchen. Vom Visitor-Center bis zum Parkeingang waren es 2 Kilometer Fussmarsch – auf geht’s. Dieser Teil war alles andere als schön. Wir beschlossen, auf dem Rückweg den Shuttle-Bus in Anspruch zu nehmen. 

Im Park drin waren vor allem die Brettwurzelbäume sowie der Fluss die grossen Sehenswürdigkeiten. Als erstes kühlten wir uns im Fluss ab. Der Flusslauf mit grossen runden Steinen, die das Wasser stauten, war der Maggia oder der Verzasca sehr ähnlich. Das Wasser war herrlich kühl.

Abgekühlt machten wir uns auf, die Brettwurzelbäume zu suchen. Auf dem Regenwaldrundweg waren die beeindruckenden Bäume nicht zu übersehen. Die Bäume ragten weit in den Himmel hoch und der Umfang des Stammes war gewaltig. 

Nach gut 1.5 Stunden Wanderung waren wir zurück auf dem Shuttle-Bus-Parkplatz. Ich stieg als erster in den Bus und fragte den Fahrpreis nach. Die erhaltene Antwort war sehr unerwartet; „did you came on foot, so you have to walk back”. Ich war derart baff, dass ich nicht kontern konnte und wieder rückwärts aus dem Bus stieg. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als den heissen Rückweg wieder zu Fuss hinter uns zu bringen.

Gemäss unserem restlichen Tagesplan wollten wir am späten Nachmittag noch bis zur Mission Beach kommen. Also nahmen wir die Fahrt unter die Räder. Diese dauerte allerdings länger als erwartet. Um ca. 19 Uhr kamen wir auf dem super schönen Camping-Platz (Hideaway Holiday Village) an und richteten uns ein. 

Tags drauf war es mal wieder gemütlich. Nach einer Joggingrunde am Strand gingen wir ins Visitor-Center, um einen Snorkeling-Ausflug zum Great Barrier Reef zu buchen. Die Preise sind satt – für die ganze Familie kostet dieses Abenteuer $ 600.-. Die Vorfreude darauf ist nichts desto trotz riesig. Bevor wir zurück zum Camping gingen, schlenderten wir noch durch den Sonntagsmarkt von Mission Beach. Wir sind hier mitten im Rohrzuckeranbaugebiet und daher gönnten wir uns an einem Stand einen ganz frisch gepressten Rohrzuckerdrink mit wenig Zitrone. Ganz fein, aber mega süss. Den Nachmittag verbrachten wir am Camping-eigenen Pool. Alessia schloss dort Freundschaft mit ein paar anderen Mädchen und einem Jungen. Gianluca ging mit Mama etwas später an den Strand zum Baden und Fischen. Ich blieb bei Alessia am Pool und kurierte meine Erkältung aus. Den gemütlichen Tag liessen wir bei einem feinen Barbecue ausklingen und da wir am nächsten Tag sehr früh aus den Federn mussten, gingen wir entsprechend früh zu Bett.

Endlich, der Tag der Unterwasserwelten ist gekommen. Um 6 Uhr standen wir auf, assen Frühstück und machten den Camper reisefertig. Um 8 Uhr waren wir beim Treffpunkt. Mit einem kleinen Schiff wurden auf eine nahe gelegene Insel chauffiert, wo wir auf das grössere Schiff umsteigen mussten. Unsere Gruppe gehörten 25 Personen an, die die 90 minütige Fahrt zum Great Barrier Reef in Angriff nahmen. Auf der längeren Überfahrt gab es Muffins und Kaffee. Am Reef angekommen, gab es die letzten Instruktionen des Guides, die Ausrüstung wurde montiert und dann ab ins Wasser. Puhh, doch recht kühl hier draussen. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten – Alessia musste doch ein bisschen die Angst überwinden – sahen wir die extrem farbenfrohe Wasserwelt - Fische, Korallen in allen Farben – der absolute Wahnsinn. Gianluca hatte aber ziemlich schnell kalt und wir mussten kurz zurück zum Boot. Wir liessen die Kids unter Aufsicht auf dem Boot und Katja und ich machten uns zum zweiten Schnorchelgang auf, diesmal auf die andere Seite des Bootes. Danach holten wir wieder die Kids ab und machten uns nochmals auf, Fische zu beobachten. Nach gut 90 Minuten im Wasser, war Mittagessen angesagt. Uns erwartete an Bord ein mega feines Barbecue-Buffet mit Burger, Spiesschen und vielen Salaten – super gut! Am Nachmittag fuhr das Schiff ein anderes Riff an, eines mit tieferen Korallenmauern. Diese waren bis zu 10 Meter tief, sehr beeindruckend. Wir blieben im Wasser, bis uns die Kälte wieder zurück zum Boot trieb. Alessia und Gianluca vergnügten sich dann noch mit Jumps vom Oberdeck des Schiffes. Katja war etwas wehmütig – tauchte sie doch vor ca. 15 Jahren selber regelmässig und nur von der Oberfläche aus zu beobachten – tja, ist doch nicht dasselbe L. Ich gönnte mir nach diesem Abenteuer ein feines Bier und Katja wärmte sich bei einem Kaffee wieder auf. Mit der Rückfahrt zum Festland ging dieser super coole Ausflug zum Great Barrier Reef zu Ende. 

Zurück auf dem Festland bestiegen wir wieder unseren Camper und fuhren weiter südwärts. Unser Tagesziel heisst Forrest Beach. Wir haben im Internet einen einfachen, an einem Fluss gelegenen Campingplatz (Mungalla Station) entdeckt. Mal schauen, ob dieser auch in Wirklichkeit so toll aussieht. Mal wieder dauerte die Fahrt etwas länger als erwartet und wir kamen etwas nach Sonnenuntergang auf dem Camping an. Gemäss unserem Nachbarn (der einzige!) verpassten wir um 10 Min. ein wildlebendes Krokodil. Der alte Aborigines-Mann warnte uns noch davor, doch es war schon wieder weg. Unter einem faszinierenden Sternendach, da wir fernab jeglicher Behausung campten, liessen wir dann den Abend bei einem feinen Teller Pasta und einem Bier ausklingen. 

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