Mungulla Station – Airlie Beach (09.10. - 10.10.18)

Lange Camper-Fahrten

 

Am frühen Morgen wurden wir durch das Tageslicht geweckt. Es war erst 6 Uhr in der Früh. Wir machten uns einen Kaffee und gingen raus aus dem Camper – was für ein Anblick wurde uns da präsentiert. Über der Weite dieser steppenartigen Natur lag ein dünner Nebel, der durch die aufgehende Sonne beleuchtet wurde, einfach herrlich J. Jetzt heisst es, coole Fotos schiessen! Katja packte die Spiegelreflexkamera und machte sich auf, das gebotene Spektakel möglichst gut festhalten zu können. Danach versuchte sich auch Gianluca als Fotograf. Mit dem Scharfstellen hatte er aber so sein Mühe... Der Fokus lag irgendwo, aber nicht auf dem, wo er ihn haben wollte... Nach ein paar Versuchen klappte es dann doch noch.

Und endlich, das Frühstück ist bereit. Hungrig ging es an den Tisch und das feine Müsli wurde ratz fatz gegessen. Und dann aus heiterem Himmel stand ein Känguru genau ganz nahe an unserem Frühstückstisch. Zum Glück lag die Fotokamera noch bereit – unser erstes Känguru in freier Wildnis war im Kasten.

Danach hiess es, den Camper wieder reisefertig zu machen. Alles verstauen, Markise einfahren, Gas aus und los ging es. Zwischenziel war der Wallaman Falls im Girringun Nationalpark. Bevor es in den Park ging, kam ein grosses Warnschiel „steiler Anstieg – 15 km“. Und tatsächlich, die Strasse windete sich steil auf einen Berg hoch. Oben angekommen, konnten wir den 280 m hohen Wasserfall von oben her bestaunen. In die Schlucht runter führte ein 2 km langer serpentienenartiger Wanderweg mitten durch den Regenwald hindurch. Für  den Hin- und Rückweg wurden 2-3 Stunden angegeben. Die Kids waren nicht begeistert, dass es nun auf eine „kleine“ Wanderung ging. Auf dem Abstieg in die Schlucht wurde es immer heisser. Aber bereits nach 30 Minuten waren wir unten beim Wasserfall und konnten das hinunterstürzende Wasser und die riesige Schlucht bestaunen. Nach einer Fotosession auf den grossen Steinen nahmen wir den Aufstieg zurück zum Parkplatz in Angriff. Mann, war das heiss und feucht. Dass es anstrengend war, konnte man sehr gut dem Gejammer der Kids entnehmen. Damit der Körper etwas mehr Abkühlung bekam, entledigten wir uns von unseren T-Shirts und gingen halb nackt den Berg hoch. Zum Glück waren wir bereits nach 45 Minuten wieder oben auf dem Plateau und hier kam uns ein erfrischendes Lüftchen entgegen. Nach einem feinen Picknick mit Blick auf den Wasserfall ging es wieder die steile Bergstrasse hinunter zurück auf den Highway in Richtung Süden. 

Auf dem Weg zu unserem Tagesziel in Crystal Creek (Crystal Creek Caravan Park) machten wir bei einem Fischladen halt und deckten uns mit Riesencrevetten und verschiedenen frischen Fischfilets aus der Gegend ein. Nach einer gut 2-stündigen Fahrt kamen wir auf dem Camping an. Ein einsames einfaches Plätzchen, aber für eine Nacht mehr als ausreichend. Und es hatte sogar einen schönen Pool, den wir kurz nach Ankunft in Beschlag nahmen. 

Nach einer Familiendusch-Session ging es an die Vorbereitung des Nachtessens. Heute standen die feinen Riesencrevetten und einen Teil des Fisches mit Gemüse sowie Salat auf der Speisekarte. Mmmh, hat das gemundet. 

Tags drauf machten wir uns auf die lange Fahrt nach Airlie-Beach. Nach einem feinen Morgenessen machten wir es uns in unserem Camper gemütlich und düsten los. Heute kam vor allem der Tempomat zum Einsatz – stundenlang geradeaus. Herausfordernd waren nur die vielen Überquerungen von Creeks und den kleinen Brücken über Flüsse. Dort wurde die Strasse etwas enger und es holperte meist ziemlich extrem. 

Nach gut 2.5 stündiger Fahrt kamen wir in Bowen an, einem kleinen Städtchen an der Küste. Hier assen wir an einem gemütlichen Plätzchen am Meer zu Mittag und machten anschliessend eine kleine Einkaufstour, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Und schon sassen wir wieder gemütlich im Camper und mit eingestelltem Tempomat auf 100 km/h ging es weiter.

Nach weiteren 1.5 Stunden kamen wir unserem Ziel näher. Am frühen Nachmittag stand unser Camper auf dem Stellplatz des Island Gateway Holiday Parks. Die Beschreibung des Campings im Internet war definitiv viel besser als das, was wir vorgefunden haben. Wir haben aber bereits übers Internet für 2 Nächte gebucht und machten es uns dementsprechend so gemütlich wie es halt ging. Die Stellplätze sind recht eng, ohne Abgrenzung und der Strassenlärm ist extrem störend. Dafür hat es aber einen schönen Pool und es hat viele, schöne Papageien, die den Camping bevölkern. Wir stürzten uns wieder in den Pool und genossen die Abkühlung. Um 16 Uhr war die alltägliche Vogelfütterung angesagt. Gianluca war voll von Papageien, die ihm aus der Hand frassen. Ein Riesenspass für die Kids.

Zum Nachtessen machten wir uns ein super feines Kürbisrisotto und gönnten uns ein feines Glas Rotwein dazu. Nach einem kurzen Jassmatch - und heute habe ich zum ersten Mal gewonnen :-) - gingen wir früh zu Bett, um am anderen Tag möglichst fit für unser volles Programm zu sein.

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