Relaxen und Kühlschrank leeren
Am Samstag fuhren wir sehr früh in Dunbogan los. Wir wollten möglichst nahe von Sydney einen gemütlichen Campingplatz für letzten beiden Campingtage aufsuchen. Katja machte in unserer Camper Mate App – diese App war unsere Hilfe bei der Platzsuche, tolles Ding und die Karten können auch Offline genutzt werden – einen Holidaypark an der Central Coast ausfindig – Blue Lagoon Beach Resort. Der Name tönt doch vielversprechend. Vorher müssen wir aber 300 Kilometer Highway hinter uns bringen. Der Highway war ab jetzt 4-spurig und der Verkehr lief für uns reibungslos und wir kamen sehr gut vorwärts. Bereits am Mittag kamen wir auf dem Camping an. Wahnsinn, das Thermometer zeigte 35 Grad. So heiss war es bis jetzt noch nie. Beim Einchecken bestätigte die Frau an der Rezeption, dass diese grosse Hitze auch für hier speziell ist. Wir erhielten einen sehr schönen Platz mit Sicht aufs Meer. Zuerst müssen wir aber ein Menü kochen – der Kühlschrank muss ja geleert werden. Zu den Rindsschnitzel gab es viel Salat und Gemüse. Nach einer kurzen Mittagspause gingen wir in den grossen Pool und kühlten uns ab. Was jetzt mit dem Wetter passierte, war für uns sehr aussergewöhnlich. Ohne dass Wolken aufzogen, sank die Temperatur innert kürzester um 10 Grad auf 25 Grad. Den Strand wollten wir natürlich auch noch geniessen. Ich ging mit den Kids zum Meer und wollte eigentlich ins Wasser. Überraschung, das Wasser war richtig frisch, brrr... Am Strandende hatte es ganz flache Felsen, die bei Flut unter Wasser waren. Jetzt konnte man über diese Felsen weit ins Meer hinausgehen. Die Felsen sahen wie ein von der Natur verlegter Plattenboden aus. Zurück im Camper gab es zum Nachtessen entbeinte Poulet-Schenkel mit Gemüse. Der Kühlschrank leert sich langsam aber sicher. Noch einen kurzen Sprung in den Pool und die Nachtruhe war gesichert – ein strenger Tag.
Am Sonntag schliefen alle mal ein bisschen länger. Nach dem Aufstehen konnten sich wieder alle für eine Joggingrunde am Strand überwinden. Wir machten ein paar Spiele im tiefen Sand. Das war richtig anstrengend. Leider hatte es ziemlich viele Hunde unterwegs, was uns dazu bewegte, über die Strasse zurück zum Camper zu joggen. Heute gingen wir noch vor dem Frühstück an den Pool, um unsere durch das Joggen doch sehr erhitzten Körper wieder abzukühlen. Nach einer feinen Dusche stärkten wir uns bei Toastbrot, Konfitüre, Butter und Müsli sowie Käse – das «Zeugs» muss weg. Alessia übte danach Englischwörter und Gianluca machte sich hinter das Tagebuch. Es fehlen jetzt schon ziemlich viele Tage, also ran an die Sache.
Am Nachmittag nach einem ausgiebigen Mittagessen war wieder Planschen im Pool und ein Spaziergang über die Felsen am Strand angesagt. Ein super gemütlicher Tag ging bei einem feinen Pasta-Nachtessen langsam aber sicher zu Ende. Puh, der Vorrat ist fast aufgebraucht, wenn wir immer in dieser Menge 3 Malzeiten pro Tag verschlingen würden, wir wären alle vier kugelrund...
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