Fahrt nach Sydney (05.11.18)

Wir müssen den Camper zurückgeben

 

Montag, 05. November, wir müssen den Camper wieder abgeben. Vor dem Frühstück machen Katja und ich noch unsere Joggingrunde. Diese führte heute auf einen schönen Aussichtspunkt auf einem Hügel. Nur, oben angekommen, sah man genau nichts. Heute Morgen hatten wir ganz spezielles Wetter. Über der Bucht lag dichter Nebel und es war feucht-heiss. Nach dem Frühstück wollten wir möglichst zügig losfahren. Wir leerten noch alle unsere Tanks und weg waren wir. Wir freuen uns auf Sydney!

Auf der Fahrt merkte man, dass man sich einer Metropole näherte. Der Verkehr war ziemlich dicht und der Highway war 6-spurig. In der Agglomeration von Sydney änderte sich das Bild der Strassen wieder. Der Verkehr war zwar unverändert dicht, wenn nicht noch dichter, aber die Strassen wurden schmaler und ich wurde mit meinem 7 Meter Camper ziemlich gefordert. Es ging aber alles gut und wir kamen zügig zu unserem Hotel. Wir konnten unser Riesenfahrzeug direkt vor dem Eingang parkieren. Auf dem breiten Trottoir breiteten wir unsere Koffern und Taschen aus und füllten diese wieder mit unseren Utensilien, die wir schön im Camper eingeräumt hatten. Leider konnten wir unsere Zimmer noch nicht beziehen, da bei der Zuteilung der Zimmer was schief gelaufen war. Der Manager entschuldigte sich gefühlte 100 Mal, ihm war das gar nicht recht. Wir konnten unser Gepäck in einem anderen Zimmer zwischenlagern und er versprach uns, dass er bis am Abend was organisieren werde. Wir fuhren dann mit unserem leeren Camper in einen Park und kochten uns das letzte Mittagessen im Camper. Danach fuhren wir zur Apollo Rückgabestelle. Diese war leider extrem weit ausserhalb des Zentrums. Wir fuhren knapp 1 Stunde durch die Stadt, bis wir da waren. Wir machten noch ein letztes Selfie mit dem Camper – die Tränen waren nahe ;-) Nach kurzer Wartezeit verlief die Abnahme reibungslos und wir konnten uns auf den doch sehr langen Rückweg begeben. Wir versuchten uns sogleich mit dem öffentlichen Verkehr. Mit Bus, Zug und zu Fuss – ein richtiges Erlebnis und eine erste Sightseeing-Tour - kamen wir nach 1 ½ Stunden Fahrt wieder im Hotel an. Und tatsächlich, unsere Zimmer waren bereit und wir konnten das Gepäck zügeln. Der nette Manager legte uns Lindor-Kugeln und Schokoladen-Stängel für die Kids aufs Bett – super nett!!

Jetzt machten wir uns auf, unser Quartier zu besichtigen und ein Restaurant für das Nachtessen zu suchen. Unser Hotel liegt an der Oxfordstreet nahe der Victoria Street im  Paddington-Quartier. Die Strassen werden von vielen kleinen, wunderschönen, speziellen Läden gesäumt. Auch gibt es viele hübsche Restaurants. Bezüglich dem Restaurant hatten wir aber kein glückliches Händchen. Wir landeten in einem, zwar sehr geschmackvoll eingerichteten, italienischen Restaurant. Auf der Menükarte hatte es aber nur ausgefallene Gerichte. Eigentlich nicht das, auf was wir Lust hatten. Katja, Alessia und Gianluca waren mit dem Essen sehr zufrieden. Ich hingegen habe für 35 Dollar nur 5 Ravioli gekriegt und fad war das Ganze auch noch, was für eine Enttäuschung. 

Nachdem wir die Kids ins Bett gebracht hatten, gönnten Katja und ich uns noch ein Bier am hoteleigenen Pool, ganz alleine in einem gemütlichen Hinterhof.

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0