Wir kommen im Paradies an
Am Freitag landeten wir früh morgens in Nadi auf der Hauptinsel von Fiji, wo wir von zwei singenden Männern begrüsst wurden. Nachdem wir unser Gepäck entgegennehmen konnten – zum Glück hat alles geklappt – mussten wir durch die Einreisekontrolle; auch dies lief reibungslos. Wir besorgten uns noch Bargeld und nach einer extrem freundlichen Begrüssung in der Touristeninformation – wir bekamen sogar eine Muschelkette als Geschenk umgehängt – wurden wir mit einem Taxi zu unserem ersten Hotel auf der Insel Derenau chauffiert. Derenau ist eine Insel, die mit einer Brücke über einen schmalen Kanal mit dem Festland verbunden ist. Im Hotel Sofitel angekommen erhielten wir einen Begrüssungsdrink – die Leute hier sind extrem freundlich, hilfsbereit und mega aufgestellt, richtig ansteckend...! Bis wir das Hotelzimmer beziehen konnten, verbrachten wir die Zeit am wunderschönen Pool des Hotels. Unglaublich wie die Kids fürs Baden Energie freimachen konnten, haben diese doch die letzte Nacht im Flugzeug nicht mehr als 3 Stunden geschlafen. Alessia und Gianluca tauchten, rutschten und plantschten, was das Zeugs hielt. Katja und ich hingegen lagen da wie halbtote Fliegen und genossen die Sonne und die Wärme. Den Nachmittag verbrachten wir in selber Manier, ja nicht zu viel bewegen war das Motto der Grossen bzw. tauchen und rutschen bis die Ohren zu wackeln begannen war das Kids-Motto. Das Nachtessen ein super Highlight. Das angebotene Sortiment am Buffet war extrem lecker und auch wie es dargeboten wurde, war der reine Augenschmaus. Ich probierte so ziemlich alles aus, Muscheln, geräucherten Fisch, Meeresfrüchte-Teigtaschen, Fischcurry, Fladenbrot, Mango-Chutney und vieles mehr – wir sind wirklich im Paradies angekommen!
Am Samstag mussten wir rechtzeitig aus den Federn raus. Erstens wollten wir uns das Frühstücksbuffet reinziehen und zweitens ging es heute auf die – wir nehmen es mal an – Trauminsel Castaway. Um 8.30 Uhr holte uns ein Bus ab und fuhr uns zum Hafen. Von dort aus hatten wir einen Katamaran, der ziemlich gut mit Passagieren besetzt war. Nach kurzer Fahrt kamen wir bereits zu einer ersten, traumhaften Südseeinsel (wie im Bilderbuch). Und siehe da, fast alle Fahrgäste verliessen das Schiff – cool! Die 2-stündige Fahrt mit dem Schiff zwischen den Südseeinseln hindurch war mega kurzweilig und super schön! Um 11 Uhr kamen wir «endlich» auf «unserer» Insel an. Und ja, es ist ein absoluter Traum. Weisser Sand-Strand, Palmen und türkisblaues Meer – so wie man es sich vorstellt. Die Begrüssung war wieder der Hammer. Das halbe Personal versammelte sich am Strand und sang ein Begrüssungslied, unbeschreiblich! Die Formalitäten wurden auf der Veranda erledigt und dazu gab es einen Südseedrink. Uns wurde erklärt, dass hier alles ein bisschen ruhiger abläuft und dass «rush» ein Fremdwort sei. Umso erstaunter waren wir dann aber, als wir mehrere Male aufgefordert wurden, den Drink auszutrinken, damit man uns das Resort zeigen konnte. Wir entgegneten mit einem Lachen – no hurry, please... JBis zum Zimmerbezug verbrachten wir die Zeit an den beiden Pools – ein Adult-Pool (Kinder nur in Begleitung) und dem Kidspool (für unsere Beiden nur hüfttiefes Wasser, dafür aber mit sehr vielen Spielsachen ausgerüstet). Nach dem Zimmerbezug ging es dann ab an den Strand. Katja und Gianluca montierten sofort Taucherbrille und Schnorchel, man wollte ja erkunden, ob es am strandnahen Riff entlang wirklich schöne Fische zu beobachten gab. Die Beiden kamen fast nicht mehr aus dem Wasser und sie meinten danach, dass die Unterwasserwelt hier fast schöner sei als beim Great Barrier Reef. Ich und Alessia waren hingegen mit dem Stand-Up-Paddel unterwegs und erkundeten einen Teil der Insel vom Meer aus. Das Zurückpaddeln gegen die Strömung war danach alles andere als locker. Das Nachtessen war der absolute Burner. Wir besorgten uns eine Holzofenpizza und assen diese am Strand, während die Sonne am Horizont unterging – was will man mehr....! Als wir mit Essen fertig waren, kam eine Gruppe Kinder an uns vorbei – das muss der Kids-Club sein. Alessia und Gianluca fragten, ob sie mitgehen dürften. Katja organisierte sich mit der Leiterin und weg waren unsere Kids. Und nun, was machen wir mit dem angebrochenen Abend? An der Strandbar besorgten wir uns einen feinen Castaway-Special-Drink und genossen einfach die wunderbare Sonnenuntergangsabendstimmung. Wir sahen den Kids-Club zurückkommen und beobachteten die Gruppe, wie sie das Segel eines Katamaran am Strand hissten – was machen denn die um diese Zeit? Das Rätsel lüftete sich schnell. Das Segel war die Leinwand für den anstehenden Kinofilm – so eine gute Idee! So gegen 21.30 h beobachteten wir Alessia und Gianluca und sahen, dass sie vor Müdigkeit kaum mehr sitzen konnten. Sie waren richtig froh, als wir fragten, ob sie mit uns zum Zimmer gehen möchten – puh, was für ein Tag und was für Eindrücke, einfach nur fantastisch – ein Traum!
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