Fiji Teil 2 (18.11. - 20.11.18)

Wir geniessen das Paradies

Unser erster ganzer Tag auf Castaway ist angebrochen. Wir haben uns fast ein bisschen verschlafen. Kein Wunder, nach der langen Reise von Australien in die Südsee mit Zwischenhalt in Nadi. Es ist bereits 09.30 Uhr und das Morgenessenbuffet wird gleich geschlossen. Zum Glück gibt es noch ein Restaurant für Langschläfer mit einer a la Carte Frühstücksmöglichkeit bis 11.30 Uhr. Nach der Stärkung muss unsere Jungmannschaft zuerst die Pflicht erfüllen und sich mit Hausaufgaben beschäftigen. Beide entschieden sich, am Tagebuch weiterzuarbeiten. Katja und ich waren motiviert, die Insel mit den Joggingschuhen zu erkunden. Es gab einen Bushwalk hoch zu 2 Aussichtspunkten. Gem. Auskunft von einer Angestellten dauert der „Aufstieg“ 45 Minuten. Der Aufstieg war tatsächlich sehr steil und mit vielen Treppenstufen versehen. Nach gut 15 Minuten waren wir aber bereits beim 2. Aussichtspunkt. Und jetzt sollte es einen Abstieg zum Strand an der Rückseite der Insel geben. Wo ist der Weg? Also zurück zum Aussichtspunkt 1 und da entdecken wir den „Abstieg“. Der Rückweg am Strand war im tiefen Sand ziemlich schweisstreibend. Nach gut 40 Minuten waren wir wieder zurück. Auch die Kids machten einen guten Job. Sie kamen mit ihrem Tagebuch gut voran und wollten sich nun unbedingt dem Kids Club anschliessen. Also brachte ich die Beiden um 13.30 Uhr in den Club. Katja und ich gingen derweilen zum Strand und genossen die Sonne, den Sand und das warme Meer. Es ging nicht lange, da wollte Katja wieder schnorcheln gehen. Ich hingegen entschied mich für das StandUp. Wir waren sicher 1 Stunde draussen beim strandnahen Riff – einfach ein Traum. Nachdem wir die Kids abgeholt hatten, wollten die beiden unbedingt zum Kids-Buffet Nachtessen gehen – man merkte extrem gut, dass Gianluca und Alessia die Nähe von anderen Kindern suchten. Nach den 7 Wochen unterwegs und praktisch keine Gesellschaft mit anderen Kindern, ist dies sehr verständlich – Ich ging also mit den Kids hin und es dauerte nicht lange, da sagte Alessi „Papa, das chönd mier scho, gang du wieder zur Mama“. Ok, kein Problem für mich ! Den Abend-Kidsclub wollte unsere Jungmannschaft ebenfalls nicht verpassen. Die Spiele scheinen echt viel Spass zu machen und Englisch übt man so auch viel leichter ;-). Wir Grossen freuten uns danach auf ein feines Südseenachtessen am Strand. Wir mussten noch eine Weile auf unseren Tisch warten, was bei dieser wunderbaren Abendstimmung absolut kein Problem war. Zum ersten Mal in meinem Leben gingen wir dann barfuss durch den Sand zu unserem Tisch. Die Stimmung bei Sonnenuntergang am Meer im Sand zu dinieren ist unbeschreiblich. Und übrigens, die Südseeküche war fantastisch, ein richtiger Gaumenschmaus!
Am Montag richteten wir den Wecker, damit wir das Frühstücksbüffet sicher nicht verpassen werden. Nach dem Frühstück gingen die Kids, na was wohl, wieder in den Kids-Club. Katja und ich montierten wieder die Joggingschuhe – unser Plan war, die Insel joggend zu umrunden. Und los ging’s. Auf unserer Entdeckungsrunde sahen wir extrem viele Krebse. Mal ging es besser mit joggen und manchmal erinnerte es eher an Klettern – wir mussten doch ein paar felsige und steinige Abschnitte durchqueren. Nach gut 45 Minuten waren wir wieder zurück und es begann wieder das gemütliche Strandleben mit Schnorcheln, StandUp-Paddeling und relaxen. Nach dem Mittag paddelten wir alle zusammen mit dem SUP und der  Schnorchelausrüstung zum Riff raus. Wow, war die Unterwasserwelt super cool. Für heute Nachmittag hatte ich mich zudem für eine Katamaran-Lektion eingetragen. Alessia kam mit mir mit und wir fuhren mit unserem Lehrer raus aufs Meer. Wow, da geht so ziemlich die Post ab. Der Instruktor zeigte mir, wie ich zu steuern habe und wie eine Wende funktioniert und danach musste ich schon selbst ran. Nach 2 erfolgreichen, selbst durchgeführten Wenden verliess der Instruktor den Katamaran. Ups, jetzt bin ich alleine…. Es kribbelte so ziemlich, als ich mit Alessia ganz alleine in Richtung offenes Meer düste. Die Wenden funktionierten wieder tip top – natürlich auch Dank der Hilfe von Alessia – und wir waren nach gut 30 Miunten wieder zurück an Land – das hat mega Spass gemacht und den Hunger auf mehr geweckt. Um 18 Uhr mussten wir dann bereit sein, wir hatten uns zum Sonnenuntergangs-Fischen eingeschrieben. Wir fuhren mit dem Boot gut eine halbe Stunde raus aufs Meer. Nach dem Setzen des Ankers ging’s los. Bei Gianluca biss schon bald einer an und die Freude war riesig. Den 2ten holte Katja aus dem Meer. Bei mir dauerte etwas länger, aber auch ich hatte Glück. Nur bei Alessia wollte es nicht so recht. Kurz vor 20 Uhr sagte der Skipper, dass der letzte Auswurf gekommen sei. Und dann - jawohl, auch Alessia bringt noch einen schönen Fisch ins Boot. Auf der Rückfahrt wollten wir organisieren, dass wir in der Küche unsere Fische braten lassen könnten. Leider war dies nicht möglich und die Enttäuschung bei Gianluca war riesengross, dass die Tränen flossen. Bevor wir total erledigt ins Bett fielen, assen wir auf der Veranda noch eine feine Holzofenpizza.
Am Dienstag lief der Tag nicht viel anders ab. Wir genossen die wunderbare Stimmung, das Wetter und natürlich das Meer. Katja musste heute zum Schnorcheln die kurzen Leggins anziehen, sie hatte sich nämlich am Vortag so ziemlich arg die Po-Backen verbrannt – autsch! Am Nachmittag war der gemeinsame Segelturn mit dem Katamaran das absolute Highlight. Wir kurvten eine Stunde auf dem offenen Meer herum. Am Abend wollten die Kids wieder in den Kidsclub und so konnten wir uns erneut ein feines Tête à tête-Nachtessen unter freiem Himmel gönnen. Der Sonnenuntergang von hellgelb, rosa bis feuerrot rundete unseren Südseetraum ab.  Eine kleine Musikgruppe begleitete den Abend mit schönen Gitarrenklängen. Und dann kam plötzlich richtig Stimmung auf. Das Personal begann mit den Gästen zu tanzen und Katja wurde ebenfalls vom Kellner aufgefordert, mitzumachen. Nichts wie auf die Bühne! Ein super schöner letzter Abend auf Castaway war dann „leider“ auch schon wieder vorüber.

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