Ein Traum geht langsam zu Ende
Heute Mittwoch müssen wir unser schönes Bungalow leider wieder räumen. Zuvor genossen wir nochmals das reichliche Frühstücksbuffet. Danach wurde unser Gepäck eingestellt und wir konnten nochmals
den Strand geniessen, denn unsere Rückfahrt mit dem Schiff war erst auf 16 Uhr angesetzt. Dies war für uns wie ein zusätzlicher geschenkter Tag für alle unsere Lieblings-Aktivitäten. Die Kids
sammelten am Strand Einsiedlerkrebse und wollten ein Krebsrennen veranstalten. Leider funktionierte dies nicht, da sich die schlauen Krebse sofort im Sand eingruben. Danach gingen wir wieder zu
viert mit dem SUP raus zum Riff. Ich diesmal nur als Taxiservice und „Aufpasser“. Katja, Gianluca und Alessia hingegen schwammen mit Taucherbrille und Schnorchelbrille ausgerüstet fast das
ganze Riff entlang. Die Kinder wollten unbedingt noch den Weissspitzenriffhai sehen, den Katja bereits zweimal gesichtigt hatte.Nach dem Mittag packten wir nochmals den Segel-Katamaran. Heute
hatte es allerdings ziemlich aufgefrischt und es ging flott dahin. Bereits beim Start war ich ziemlich gefordert, da ich wegen der Ebbe zwischen den Bojen hindurch segeln musste, damit wir nicht
mit den Kufen das Riff berührten – geschafft…! Nach der 2ten Wende, wir waren wieder in Richtung Insel unterwegs, landete ein Wasserflugzeug und kam uns bedrohlich entgegen und das Adrinalin
schoss in die Adern. Also mussten wir wieder eine schnelle Wende einlegen, puh ging alles gut :-). Auf dieser Geraden raus aufs Meer stellten wir den Katamaran, so gut wie wir konnten, in den
Wind. Das Wasser spritzte nur so hoch und der Spass war riesengross. Bei der letzten Wende aber passierte es – bei einem Ruder brach eine rostige Schraube los und dadurch kam dieses nur noch bis
zur Hälfte ins Wasser. Zum Glück hat ein Katamaran 2 davon und wir konnten das Schiff wieder sicher zurück an Land steuern. Mein Puls ging aber ziemlich in die Höhe und ich war froh, als ich alle
wieder sicher an Land wusste. Jetzt war es Zeit, uns für die Rückreise bereit zu machen. Nach einer Dusche und umgezogen assen wir noch je eine halbe Pizza und um 16 Uhr holte uns ein Schiff ab.
Wir mussten Abschied von dieser wunderbaren Insel nehmen – es war wunderbar - Castaway, du wirst uns noch lange in Erinnerung bleiben. Wieder zurück auf Denarau fuhren wir mit einem Shuttle zu
unserem Hotel in Flughafennähe. Nach einer kleinen Nachtessensstärkung reorganisierten wir unser Gepäck – vorallem das Handgepäck für die grosse Rückreise – und gingen so früh wie möglich
schlafen. Denn morgen müssen wir um 05.45 aus den Federn, da wir bereits um 07.30 Uhr am Flughafen sein müssen – Kleinwilhöhe - wir kommen… :-)!
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