Kurz nach 9 Uhr, nach einem ersten warmen Kaffee, machten wir uns wieder mit Joggingschuhen montiert auf, die nahe Umgebung zu erkunden. Wir liefen in die Bucht herunter und einen Fluss entlang gegen das Landesinnere. Dabei kamen wir in kleines, super schönes Dörfchen mit ein paar Restaurants. In einem gemütlichen Bistro reservierten wir gleich für das Abendessen. Auf dem Rückweg begegneten wir einer Polizeistreife. Der Fahrer grüsste freundlich, warum wohl...? Zurück beim Camper erzählten die Kids, dass die Polizei da war und sie Auskunft gaben, wir seien beim Joggen. Ok, was wollten die denn bloss? Etwa eine Stunde später kam die Polizeistreife erneut und mahnte uns, dass der Parkplatz kein Camping sei und wir unsere Sachen im Bus verstauen müssen. Und überhaupt, übernachten sei auf diesem Platz eh verboten. So beschlossen wir halt, nach dem super schönen Badetag am Strand und dem feinen Nachtessen weiter zu reisen. Wir fanden in der Nähe von Rogil dank der coolen App «parking4night» einen wunderbaren Platz mit herrlicher Aussicht auf das Meer.
Am Donnerstag früh war wieder Sport angesagt und diesmal kamen die Kids ebenfalls mit, super J! Wir joggten rund um die Bucht und über den Strand zurück. Im Sand zeigten die Kids uns ein paar Übungen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur. Katja hatte tags drauf tatsächlich Bauchmuskelkater ;-). Nach einem feinen Frühstück mit Blick aufs Meer, machten wir uns auf, unsere Vorräte aufzufüllen und uns einen Campingplatz zu suchen. Wir mussten Wasser und Gasvorrat auffüllen und der Kühlschrank war ebenfalls leer. In Aljezur fanden wir einen Super Marché, wo wir fast alles einkaufen konnten. Das mit dem Gas war nicht so einfach. Wir wollten dann am Meer in Ponte da Arrifana einen Stellplatz suchen, leider ohne Erfolg. Es war eh zu touristisch und voll mit Leuten. Also zogen wir weiter. Wir entschlossen uns, ein bisschen ausserhalb von Aljezur die Nacht auf dem Parque de Campismo do Serrâo zu verbringen. Die Kids waren mega happy, denn es hatte einen sehr schönen und grosszügigen Pool.
Am Freitag, 04. Oktober ging es weiter der Küste entlang. Als wir gegen Mittag losfuhren, hatten wir noch kein Ziel im Visier. Die Landschaft bei der Praia Bordaira war derart atemberaubend, dass wir uns entschlossen, eine Nacht in dieser Gegend zu bleiben. Bei der Praia do Amado fanden wir einen sehr schönen Platz, wo man frei campieren durfte. Hoch über Bucht konnten wir unseren Camper hinstellen und hatten von da aus freie Sicht aufs Meer. Die Stimmung war sehr speziell. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, zog immer wieder Nebel auf. Der Nebel, beleuchtet durch die Sonne, die hohen Wellen sowie die schroffen Felsen zogen uns in den Bann. Am Abend verzogen sich alle Wolken und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Wunderbar!
Kommentar schreiben